Portwein

Kleine Schwester im feinen Gewand - die Vintage Ports aus 2001

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VP 2001VP 2001 || KLICK FÜR ORIGINALGRÖßEVintage PORT 2001

Tradition verpflichtet - und gerade die Portweinbranche ist ?hnlich konservativ wie das Parlament eines schweizers Kantons. In der ?ber 200 j?hrigen Geschichte der Deklaration (Erzeugung und Anmeldung von Vintage Ports), gab es noch keine zwei Jahre, in denen die Mehrheit der Betriebe zwei klassische Vintage Ports in Reihenfolge erzeugt hat. Und nachdem von allen gro?en Weing?tern der Vintage Port des Jahres 2000 auf dem Markt gebracht wurde, war im Prinzip bereits klar, dass 2001 nur die kleine Schwester des Vorjahres werden konnte. Aber auch unter diesen "kleinen Schwestern", 1995, 2004 und 2008 sind ?hnliche Beispiele, gibt es mitunter Jahrg?nge, die einige gro?artige Ports erbrachten, die oftmals ein vorz?gliches Preis - Genuss - Verh?ltnis bieten.
Der Winter des Jahres 2000/01, brachte dem Douro soviel Regen wie noch nie und f?llte die Wasserspeicher. Es wurden die meisten Niederschl?ge seit Aufzeichnungsbeginn dokumentiert. Daraufhin folgte ein milder Fr?hling mit wenig Regen bis zum Sommer. Der Sommertemperaturen waren warm, ohne gro?e Hitze und mit geringen Niederschl?gen, so dass Mitte September die Ernte mit recht hohen Ertr?gen bei warmen, trockenen Wetter eingefahren wurde. Fast alle Portweing?ter entschieden sich dann im Jahre 2003, nach knapp zweij?hriger Reife der Weine im gro?en Fass, Single Quinta Vintage Ports auf dem Markt zu bringen. Diese stammen im Unterschied zu klassischen Vintage Ports nur aus einem Weinberg (Quinta) und sind das Ergebnis einer strengen Selektion. Die erzeugte Menge liegt oftmals nur zwischen 25 - 50% der eines ?normalen? Vintage Ports. Meist sind diese Ports von hoher Qualit?t, welche in Komplexit?t, Struktur und Lagerf?higkeit etwas hinter den Vintage Ports stehen und sind in der Regel fr?her trinkreif sind. Vereinzelt gelingt es aber auch in den "Zweitjahren" au?erordentliche Single Quinta Ports zu erzeugen, Taylor Q. de Vargellas 1967, Fonseca Guimaraens 1976 oder Warre Q. da Cavadinha 1995 sind ruhmreiche Beispiele dessen, was m?glich ist.
Gute 10 Jahre nach der Ernte wachen viele Vintage Ports nach einer Reduktionsphase auf und die wundersch?ne lange Phase der Trinkreife beginnt, somit ist dies ein exzellenter Zeitpunkt um Vintage Ports einzusch?tzen und ihre weitere Entwicklung zu beurteilen.
Die vergleichende Verkostung, ?ber mehrere Tage, der 18 Single Quinta Vintage Ports (teilweise auch Zweitweine) aus 2001 hat meines Erachtens gezeigt, dass es sich um ein Jahr guter Qualit?t handelte, in dem sehr viele Erzeuger einen VP von hoher Qualit?t produzierten, die ?berraschenderweise (fast) alle auf einem ?hnlichen Niveau waren und sich gerade am Beginn ihrer Trinkreife befinden, die meisten Exemplare d?rften weitere 15 Jahre halten. Es sind Vintage Ports mit guter Struktur, die eher fruchtdominiert sind und allgemein nicht ganz die Komplexit?t und Tiefe der Qualit?ten eines klassischen Jahres erreichen. Allerdings sind die meisten Weine auch zur H?lfte des Preises der gro?en benachbarten Jahrg?nge (1997, 2000 und 2003) erh?ltlich.

Meine Jahrgangsfavoriten auszuw?hlen, war diesmal recht schwer, da doch sehr viele Ports sehr eng beieinander lagen, aber wenn wenn ich mich festlegen m?sste und Geld keine Rolle spielt, wandern Fonseca Guimaraens, Noval - Nacional und Quinta do Vale Meao in meinen Keller. Besonders interessant war es ?brigens bei den Weing?tern, die zwei Vintage Ports erzeugten festzustellen, wo eigentlich genau die Unterschiede liegen.

Verkostungsnotizen (in alphabetischer Reihenfolge):

Die Farbe lag bei fast allen Ports (Ausnahmen habe ich erw?hnt) bei einem sehr kr?ftigen dunklen Rubinrot, teilweise noch mit violetten Reflexen.
Cockburn - Quinta dos Canais : Das Bouquet das Cockburn hat sich meines Erachtens positiv von den anderen abgehoben und zeigte sch?ne Noten von Schokolade, Kaffee und Erde. Bereits gut zug?nglich, leichter bis mittlerer K?rper, moderate S??e (deutlich weniger als die meisten anderen), sch?ne Waldfruchtaromen, dazu die T?ne aus dem Bouquet die sich retronasal erneut bemerkbar machten. Sogar ein bi?chen herb. Der Canais zeigt auf jeden Fall einen anderen Stil, den vielleicht nicht jeder mag, mir aber hats gut gefallen. Und das bei einem exzellenten Preis - Genuss -Verh?ltnis. Aber wie hat bereits Hanjo Seissler angemerkt: "Schade, dass diese Seligmacher in Deutschland so unendlich schwer zu finden sind." 17,5
Quinta do Cotto: Einer der wenigen Vintage Ports, dieses Erzeugers aus dem Baixo Corgo, der sich eher auf Douroweine denn Ports spezialisiert hat. Es scheint sogar, als habe man sich ganz aus dem Portgesch?ft zur?ckgezogen, der 2001er ist der bisher letzte erzeugte Vintage Port. Aber es bleiben uns einige ?ltere Jahrg?nge, allesamt immer dann erzeugt (82,89,95), wenn die gro?e Mehrheit der anderen Erzeuger, eher von einem kleinen Jahrgang spricht. Und nicht nur bei den Jahrg?ngen hebt sich Cotto aus der Masse heraus, auch im Stil. Es handelt sich um einen Port mit leichtem bis mittlerem K?rper, bei dem fruchtige Noten eine absolut untergeordnete Rolle spielen. Moderate S??e und eine sehr pr?sente S?ure, elegant und schwer einzuordnen. Der Alkohol ist sehr gut eingebunden und zeugt davon, dass Miquel Champalimaud sein Handwerk versteht. 17
Quinta do Crasto : Dieser Port hat mir bei der ersten Runde ehrlich gesagt am wenigsten gefallen, wurde aber mit mehr Dekantierzeit besser. Das Bouquet war verschlossen und hat leicht verbrannte T?ne. Am Gaumen ist der Crasto ein eher leichter Vertreter. Fruchtig, allerlei Waldbeeren und leichte Schokoladent?ne, gef?llig und angenehm zu trinken, es fehlt aber ein wenig an Konzentration. Der Abgang ist ausreichend mit leicht erdigen Noten am Gaumen. 17
Dow - Bomfim: Im Gegensatz zu Senhora da Ribeira ist dies ganz klar der "typischere" Dow. Voller K?rper, auch fruchtig, aber nicht ganz so dominant, gute Struktur, leichte Schokoladent?ne, guter Abgang mit feinen Tanninen. Ein grundsolider Single Quinta Port, an dem wir noch mindestens ein bis zwei Jahrzehnte Freude haben werden. 17
Dow - Senhora da Ribeira: Diese Quinta befindet sich Douro - Superior, der trockensten und hei?esten Gegend des Dourogebietes. Meines Erachtens ist dies ein Port, der f?r den amerikanischen Markt zugeschnitten ist. Was ich damit meine? Er zeigt eine deutliche S??e (eigentlich f?r Dow untypisch), ist Fruchtdominiert und fr?h zug?nglich. Das soll ?brigens nicht grunds?tzlich hei?en, dass dies kein guter Port w?re, aber es bedingt, dass es ein Port ist, dem es an Komplexit?t mangelt (da man prim?r nur auf Fruchtigkeit setzt) und der keine sehr lange Entwicklung mehr vor sich hat. Es ist halt ein etwas moderner Typ Portwein. Voller K?rper, starke Schwarzkirsche, Johannisbeere und Brombeere, dahinter noch leichte Schokoladent?ne, kaum Tannine und eher kurzer Abgang. 17
Fonseca Guimaraens: Der Guimaraens ist einer der wenigen klassischen Zweitweine in der Portweinszene. Er wird seit ?ber 50 Jahren in guten Jahren, wenn kein "regul?rer" Fonseca Vintage Port erzeugt wird, auf den Markt gebracht. Es handelt sich somit um keinen klassischen Single Quinta Wein, sondern um einen Verschnitt von selektiertem Traubengut aus mehreren Weinbergen. Hinter einem verschlossenem Bouquet verbirgt sich ein sch?ner Vintage Port mit allen klassischen Komponenten. Sehr gute Struktur, konzentrierte, aber nicht dropsige, Fruchtnoten von Heidelbeeren, Brombeeren und Cassis, dazu eine gute Portion S?ure und einen mittelangen Abgang mit feinen, aber schmeckbaren, Tanninen. Ich denke ein Port der sich noch die n?chsten 20 Jahre gut entwickeln wird. 18 Fonseca Quinta do Panascal: Die Panascalweinberge liegen im Cima Corgo an den Ufern der Tavora kurz vor der M?ndung in den Douro. Der Tavora flie?t von S?den kommend wenige Kilometer vor Pinhao (flu?aufw?rts gesehen) in den Hauptstrom. Das Bouquet zeigte sich noch sehr verschlossen. Am Gaumen m?chtige Frucht, die sich deutlich in den Vordergrund spielt. Dazu gute S?ure und eine spannende Struktur. Vielleicht etwas zug?nglicher als der Guimaraens aus dem selben Hause und mit etwas geringerem K?rper. 17,5
Graham Malvedos: Fruchtiges Bouquet, dass sich erst mit der Zeit ?ffnete. Am Gaumen vollmundig, opulent, starke Fruchtnoten und deutliche S??e. Man merkt ihm an, aus welchem Hause er kommt. Ein Powerplayer der gar nicht erst versucht, dem Gaumen zu schmeicheln, sondern stattdessen mit kr?ftigen Argumenten daherkommt. Die Struktur ist gut, auch wenn wenig S?ure erkennbar ist, im Abgang noch leichte Tannine, die ein Ger?st zur weiteren Entwicklung darstellen. 17,5
Niepoort Secundum: Secundum war ein Projekt von Niepoort welches nach dem Jahrgang 2003 wieder aufgegeben wurde. Dirk Niepoort hat sp?ter gesagt, dass die Konsumenten diesen Wein vermutlich falsch verstanden h?tten. Es sollte n?mlich kein Zweitwein sein, der nur aus dem Zweitbesten Traubengut verschnitten wird, sondern ein eigenenst?ndiger Vintage aus anderen Lagen in einer anderen Stilrichtung als der klassische Vintage Port. W?hrend die regul?ren Vintage Ports von Niepoort darauf ausgelegt sind minimum ?ber einen Zeitraum von 25 Jahren in der Flasche zu reifen, sind die Secundums (es gibt die Jahrg?nge 1999, 2000, 2001 und 2003), bereits nach gut 10 Jahren zug?nglich und sollen zugleich die komplexen Aromen eines Vintage Ports wiederspiegeln, also kontr?r zum Stil anderer Hersteller kr?ftige, aber einfache, fruchtdominierte Single Quinta (oder Zweitweine) zu kreieren. Der 2001er Jahrgang zeigt diese Ans?tze, jetzt sch?n zu trinken mit sch?ner Konzentration und zugleich eleganter Leichtigkeit. Brombeerfruchtnoten sind im Hintergrund, aber deutlicher als sonst bei Niepoort und harmonieren mit einer ansprechende S?ure. Der Abgang ist mittellang bei leichten Tanninen. 17,5
Quinta do Noval - NACIONAL: Zur magischen Faszination des Nacional geh?rt unter anderem, dass er seit jeher teilweise auch in "kleineren" Jahrg?ngen, in denen es keinen klassischen Noval VIntage Port gibt und in denen auch viele andere Hersteller keinen Vintage Port erzeugten, produziert wird. Christian Seely hat dies einmal damit begr?ndet, dass das Mikroklima im Nacionalteil des Weinberges der Quinta, teilweise in gro?en Jahren nur durchschnittliche Traubenqualit?t hervorbringt, daf?r aber in kleineren Jahren aufgrund dieser Bedingungen und der enorm ertragsarmen Rebst?cke teilweise gro?e Weine entstehen. Die Trauben werden jedenfalls jedes Jahr separat geerntet, gemaischt und ausgebaut und dann entscheidet allein die Qualit?t des Weines, ob daraus ein Nacional wird oder diese Weine anonym in dem regul?ren Vintage, dem LBV oder den Reserva verschnitten werden. Der 2001er ist, wie alle Nacionals super selten, die Besitzer h?ten diese Rarit?t wie Coca Cola die Originalrezeptur. Lohnt es sich nun nach diesem seltenen Schmuckst?ck zu suchen? Von der Farbe war der Nacional, etwas ?berraschend nicht der dunkelste, eher mit seinem sehr kr?ftigen, beinahe tiefen Rubinrot im Mittelfeld und gab von seinem Bouquet zun?chst sehr wenig preis. Dann der Gaumen, der 01er Nacional ist kein Kraftprotz, sondern ein feiner Zeitgenosse, der durch seinen eleganten Stil mit einer guten Struktur bei mittlerem K?rper zu beeindrucken wei?. Neben einer dezenten Fruchtnote von Cassis und Brombeere, zeigte er am Gaumen, bei dezenter S??e eine wundersch?ne Pfefferw?rze, Kr?utert?ne und rauchige Noten. Im mittellangen Abgang sanfte Tannine und einen perfekt eingebundenen Alkohol. Es war somit der mit Abstand komplexeste Port dieser Verkostung und ich bin froh ihn zumindest einmal getrunken zu haben. Die ?berraschung war allerdings, dass dieser NACIONAL, der sich ja Portweingeschichtlich noch im fr?hen Kindesalter befindet, schon erstaunlich gut zug?nglich war. Ich denke nicht, dass man versuchen sollte ihn ?hnlich lang zu lagern wie seinen 70 Jahre j?ngeren Verwandten. 18,5
Quinta do Noval - Silval: Der Zweitwein von Quinta do Noval, dessen Trauben ebenfalls aus den Weinbergen der Quinta do Noval kommen, und nicht aus der Quinta do Silval, welche etwas weiter n?rdlich im Pinhaotal liegt und zum eigenst?ndigen Weingut Magalhaes geh?rt. Leicht fruchtiges Bouquet, auch eher leichter K?rper mit eleganter Frucht und in Ans?tzen mit einer gewissen Kr?uterw?rze. Dazu eine elegante S?ure, die diesen Port frisch macht, der Abgang ist ausreichend, Tannine waren nicht mehr wahrnehmbar. Ein gutes Preis - Genuss- Verh?ltnis. 17
Quinta do Roriz: In der Nase noch recht verschlossen, am Gaumen zeigt sich ein sch?n trinkbarer Port mit eher vordergr?ndiger Frucht, die etwas eindimensional wirkt. Vom K?rper her ein leichterer Vertreter, der aber mit einer interessanten S?urestruktur und leichten, samtigen Tanninen daherkommt. 17
Taylor - Quinta de Terra Feita: Bei den beiden Taylors habe ich mich ehrlich gesagt am schwierigsten getan, die genauen Unterschiede festzustellen und zu dokumentieren. Der Weinberg "Terra Feita" liegt im Cima Corgo n?rdlich von Pinhao auf der Westseite des Pinhaofluss nahe Warres Quinta Cavadinha. Diese Port zeigte sich noch sehr verschlossen, mit einer guten Konzentration, etwas mehr S?ure als Vargellas, angenehmen Minz- und W?rznoten bei mittellangem Abgang mit leichten Tanninen. In Deutschland ist dieser Port nur sehr schwer erh?ltlich. 17,5
Taylor - Quinta de Vargellas: Vargellas liegt deutlich weiter Flussaufw?rts bereits im Douro Superior zwischen Sao Joao de Pesqueira und Villa Nova de Foz Coa - auch wenn es anders klingt, handelt es sich hier lediglich um zwei Ortschaften. Gute Konzentration und Struktur, mittlerer bis voller K?rper, Alkohol und S?ure gut ausgeglichen und eingebunden. Sch?ne Brombeerfruchtnote dazu eine Pfeffernote und leichte Kr?uter im Abgang leichte Tannine sp?rbar. 17,5
Quinta do Vale Dona Maria: Diese Quinta, im Cima Corgo gelegen, befindet sich im Besitz von Christiano van Zeller. Seit 1995 erzeugt er hier in geringen Mengen seinen eigenen Vintage Port. Der 2001er ist ihm definitiv gut gelungen. Das Bouquet ist noch recht verschlossen, am Gaumen zum einen fruchtig, aber mit einer sehr guten Konzentration, die Struktur wird von einer guten Portion S?ure getragen, die f?r Frische sorgt. Auch sanfte Tannine sind zugegen, guter Abgang. 17,5
Quinta do Vale Meao: Klingt ?hnlich wie die oben genannte Vale Dona Maria, ist aber etwas ganz anderes. Die Vale Meao befindet sich im Herzen des Douro Superior und befindet sich im Besitz von Francisco Olazabal, der aus der Ferreirafamilie stammt und fr?her f?r den weltber?hmten Barca Velha verantwortlich war. Seit 1999 werden Dourorotweine und Ports unter eigenem Label erzeugt und der 2001er zeigt deutlich, dass Vale Meao innerhalb k?rzester Zeit zu den ernst zunehmenden Erzeugern aufgestiegen ist. In der Farbe zeigt dieser Port noch immer leichte Violett?ne und hatte ein extrem konzentriertes Bouquet. Am Gaumen noch immer verschlossen, wacht gerade erst langsam auf. M?chtige konzentrierte Waldfr?chte, durchaus komplex und mit hervorragendem Tanninger?st. Meines Erachtens sicherlich einer der Ports aus 2001 mit dem gr??ten Alterungs- und Entwicklungspotential. 18,5
Quinta do Vesuvio: Ich finde schon, dass die Markenunterschiede bei den verschienden Symingtonports sehr gut von den ?nologen herausgearbeitet werden. Jede Marke hat ihre eigene Richtung. Der Vesuvio steht meines Erachtens dem Graham recht nahe. Der 2001er zeigte ein fruchtiges Bouqeut mit leicht rauchigen Noten. Am Gaumen mittlerer K?rper, Alkohol perfekt eingebunden, sehr rund, starke Brombeer und Johannisbeerfrucht, aber auch leichte S?ure, die ihn f?r mich interessanter als Grahams macht. Im Abgang hat er leicht verbrannte T?ne. Tannine sind nicht schmeckbar, aber noch im Hintergurnd vorhanden. 17,5
Warre - Quinta de Cavadinha: Verschlossenes Bouquet, leicht fruchtig, leichte Noten von Veilchen. Mit dem Vesuvio mein Favorit von den Symingtons. Mittlerer K?rper, sch?ne Waldfr?chte am Gaumen, aber nicht dropsig, sondern mit guter S?ure harmonierend, dazu feine Noten von dunkler Schokolade. Im Abgang sp?rbare, sanfte Tannine, die auf eine positive weitere Entwicklung hindeuten. 17,5