Douro-Tal

Die besten Reisetipps für einen Ausflug oder Urlaub ins Douro-Tal

online seit 01.06.2020
zurück zur Berichte-Übersicht

Das Douro-Tal ist die schönste Weinlandschaft Europas, vielleicht sogar der ganzen Welt. Noch immer ist ein Urlaub im Norden Portugals eher ein Geheimtipp. Man muss keine überfüllten Badestrände, Altstadtgassen oder überlaufene Wanderwege befürchten. Heute möchte euch in einer kleinen Kurzzusammenfassung mal die wichtigsten Reisetipps für einen (Kurz-)Urlaub im Douro-Tal vorstellen. Wenn ihr euch bereits für einen Urlaub im Douro-Tal entschieden habt oder noch ausführlichere Infos haben wollt, dann lege ich euch meinen Reiseführer ans Herz, den ihr über diesen Link bequem bestellen könnt.

Die 5 schönsten Sehenswürdigkeiten

1) Pinhao
Die Anziehungskraft von Pinhao erschließt sich hauptsächlich durch seine traumhafte Lage an der Mündung des Pinhao-Flusses in den Douro und der Infrastruktur als Verkehrsknotenpunkt. Die erst 1991 zur Stadt ernannten Ortschaft beheimatet nicht mehr als 1000 Seelen, gehört aber dennoch zur bekanntesten der ganzen Region. Der schönste Flecken ist der kleine Hafen, an dem nur dann Hektik ausbricht, wenn gerade ein Flussdampfer anlegt. Gerade in der Zeit zwischen 12–17 Uhr können dann allerdings die Heerscharen von Tagestouristen das Idyll auch schnell zerstören.

1590990663Pinhao | Pinhao

Direkt an der Uferpromenade kann man ansonsten nahezu stundenlang sitzen und die Gegend beobachten, ohne auch nur einen Moment der Langeweile verspüren zu müssen. Am Kai befindet sich auch die Anlegestelle für kurze Rundfahrten auf dem Douro. Das einzige sehenswerte Bauwerk im Ort ist das Bahnhofsgebäude mit seinen 24 blauen Azulejomotiven. Darüber hinaus gibt es in Pinhao mit der Quinta do Bomfim, dos Carvalhas, de la Rosa und da Roeda gleich mehrere fußläufig erreichbare Weingüter mit Besichtigungsmöglichkeit und eine gewisse Auswahl an Gastronomie und Herbergen. Wer nur einen Snack und einen Kaffee trinken will, wird in den zahlreichen kleinen Bars fündig. Die Restaurants im Ort haben noch Luft nach oben. Bis vor wenigen Jahren wirkte der Ort noch verschlafen, doch heutzutage kommen zunehmend mehr Touristen an. Neben Peso da Regua hat sich Pinaho zur zweiten zentralen Anlaufstelle in der Gegend entwickelt. Oberhalb von Pinhao gelegen ist der kleine Ort Casal de Loivos, welcher über die Straße N 322-3 in nordöstlicher Richtung nach drei Kilometern erreicht wird. Der Ausblick vom dortigen Aussichtspunkt (Miradouro) auf das Douro-Tal ist herausragend. Es fällt schwer, sich sattzusehen. Im Vordergrund überblickt man Pinhao und die direkt angrenzenden Quintas. Dem Auge des Betrachters bieten sich des Weiteren aufgrund einer Biegung des Flusses ein 270 Grad Panorama über den Douro und die sich am Südufer auftürmenden Weinbergsterrassen. Im Westen schlängelt sich der Fluss in Richtung Peso da Regua und scheint zwischen den Weinbergen zu verschwinden.

1590990663Pinhao2 | Bahnhof Pinhao

2) Lamego
Mit ihrer das Stadtzentrum überragenden Bergkirche, der Santuario dos Remedios, ist Lamego kulturhistorisch der bedeutendste Ort im Douro-Gebiet und zählt auch zu den schönsten Städten in ganz Nordportugal. Der im ausgehenden 19. Jahrhundert errichtete Bergpark auf einem 600 Meter hohen Hügel nahe des Stadtzentrums ist durch eine mit ihrer Präzision, Ausdehnung und Verzierung beeindruckende Doppeltreppe samt 14 Kapellen mit selbigem verbunden. Die Krönung der Anlage ist die erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts fertiggestellte Wallfahrtskirche der heiligen Senhora dos Remedios. Das Innere der Kirche, deren Architektur eine Mischung aus Barock und Rokoko ist, ist so prunkvoll ausgestattet, dass ein jeder sofort die Verehrung der Erbauer für die Heilige zu erkennen vermag. Die weiß-ockere Außenfassade ist durch sehenswerte Ornamente verziert und hat zwei mit kunstvollen Details nicht geizende Glockentürme. Die Aussicht vom Vorplatz über die historische Stadt, welche bereits zu römischen Zeiten bekannt war, ist grandios. Ausreichend Parkplätze befinden sich in der Nähe der Wallfahrtskirche, aber ein Spaziergang von der Innenstadt ist sicher die reizvollere Alternative. Im Zentrum bildet die Allee Dr. Alfredo Sousa die großzügige Hauptachse – ein schattenspendender Ruhepol inmitten der touristischen Geschäftigkeit. An ihr befinden sich zwischen zahlreichen Villen und langweiligen Zweckbauten des letzten Jahrhunderts diverse Cafés und das Museum der Stadt Lamego, welches in einem stattlichen Bischofspalast untergebracht ist.
3) Vila Real
Die Universitätsstadt ganz im Nordwesten des Anbaugebietes ist auch gleichzeitig die größte Stadt der Region. Die Innenstadt befindet sich nordwestlich des Corgo-Flusses, welcher ein tiefes, von zwei großen Brücken überspanntes Tal durch das Stadtzentrum furchte. Die beste Aussicht darauf hat man vom am südlichen Ende der Innenstadt gelegenen Friedhof. In der Altstadt lohnt ein Spaziergang durch die kleine Fußgängerzone mit traditionellen kleinen Ladengeschäften rund um die Hauptallee Av. Carcalho Araujo, in der man die für die Region berühmten schwarzen Töpferwaren sowie Wollerzeugnisse erwerben kann. An dieser Achse befindet sich auch die gotische Kathedrale Sao Domingo. Der bedeutendste Sakralbau der Stadt ist ein schlichtes Gebäude mit angeschlossenem Dominikanerkloster und wurde im 15. Jahrhundert errichtet. Der Hauptaltar mit seinen vergoldeten Schnitzereien und die Holzdecke im Innenraum wurden jedoch erst später fertiggestellt. Weitere Sehenswürdigkeiten, wie das Rathaus am Ende der Rua Sao Dinis und das Herrenhaus des Seefahrers Diogo Cao (nicht öffentlich zugänglich), befinden sich ebenfalls im Innenstadtkern. Die Hauptattraktion, der gut ausgeschilderte Mateus Palast, liegt jedoch etwas außerhalb der Innenstadt. Im Gegensatz zum gleichnamigen Massenrotwein aus Bocksbeuteln handelt es sich hierbei um eine landesweit einzigartige Anlage (täglich 9–18 Uhr). Der in einem wunderschönen Garten eingebettete Barockbau wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts durch den omnipräsenten Architekten Nicolau Nasoni errichtet. Die Parkanlage mit seltenem Baumbestand und ihren Teichen bietet eine herrschaftliche Umgebung für das pittoreske, u-förmige Gebäude, dessen zahlreiche Türmchen ihm einen verspielten und märchenhaften Eindruck geben. Wenn man sich an der Gartenanlage mit ihren vielen detailreichen Skulpturen sattgesehen hat, kann man im Inneren des Palastes, der einst Wohnsitz des Grafen war, ein Teil des Gebäudes besichtigen. Die außergewöhnlich eingerichteten Innenräume mit historischen Möbeln aus dem Barock und spanisch–arabischen Ursprungs sind jedes für sich Meisterwerke. Sie dokumentieren den einstigen Reichtum der adligen Besitzer.

1590990663VilaReal | Vila Real


4) Vila Nova de Foz Coa
Hauptsehenswürdigkeit der Kreisstadt, welche auf einem Bergplateau gelegen ist, ist ohne Zweifel der Archäologische Park. Aber auch die Innenstadt lohnt durchaus für einen lockeren Stadtspaziergang, den man am besten am Marktplatz beginnt. Hier befindet sich auch die Stadtkirche mit ihrem am Hauptportal aufgesetzten Glockenturm. Das Eingangsportal im manuelinischen Stil ist eine bildhauerische Meisterleistung. Im weiteren Ortskern findet man typische portugiesische Stadthäuser an den mit Granit gepflasterten Wegen. Um die Petroglyphen (Felszeichnungen), die sich insgesamt auf einer Länge von 17 Kilometern zu beiden Seiten des Coa-Tals erstrecken, zu besichtigen, bedarf es einer geführten Tour, welche man zur Hauptsaison voranmelden sollte (www.arte-coa.pt). Diese wird über die Parkleitung organisiert und startet am Museum, das sich gut ausgeschildert ca. 2 Kilometer östlich vom Stadtkern befindet. Das Museum wurde erst vor wenigen Jahren neu errichtet und ist behutsam am Rande eines Felsens in die Landschaft eingegliedert. Von der Terrasse bietet sich bereits ein großartiger Blick in das atemberaubend steile Coa-Tal.

5) Freixo de Espada a Cinta
Diese etwas umständlich auszusprechende Kleinstadt mit ca. 2.500 Einwohnern liegt ganz im Osten des Douro-Tals nahe der spanischen Grenze. Bekannt ist die historische Stadt durch eine Vielzahl an Gebäuden, die im manuelinischen Stil erbaut wurden und das Stadtbild prägen. Knapp 50 Gebäude dieser Art sind noch erhalten und zeichnen sich durch ihre besonders verzierten Fensterrahmen aus. Die Manuelinik ist eine Sonderform der Gotik mit maritimen Ornamenten aus dem 16. Jahrhundert. Freixo, wie der Ort kurz genannt wird, ist eine der wenigen portugiesischen Städte in der noch eine größere Anzahl dieser Bauten erhalten ist. Hauptsehenswürdigkeit ist der bereits von weitem sichtbare achteckige Stadtturm (Torre de Galo). Sein aufgesetzter Glockenturm wirkt etwas deplatziert, macht den knapp 20 Meter hohen Turm allerdings einmalig. Der Turm ist frei zugänglich und bietet eine herrliche Aussicht. Er gehörte zu einer einstmals stattlichen Burg, von der neben dem Turm nur noch die Festungsmauer erhalten ist. Im Inneren der Mauer befindet sich heutzutage der städtische Friedhof. Direkt am Marktplatz befindet sich die größte Kirche des Ortes, die Igreja Matriz. Diese kommt recht wuchtig und mit einem sehenswert verzierten Eingangsportal daher. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der Schandpfahl „Pelourinho“ am Rathaus am Rande der Innenstadt und das historische Kreuz „Cruzeiro“. Die Kernstadt liegt circa fünf Kilometer oberhalb des Douro und bietet von einigen Punkten einen schönen Ausblick auf den Fluss. Zum Ufer, dem Praia Fluvial da Congida, gelangt man über eine gut ausgebaute Straße in knapp 10 Minuten Fahrzeit. In der näheren Umgebung gibt es einige wunderschöne Wanderwege und herrliche Aussichtspunkte wie den Penedo Durao.

1590990663Freixo | Freixo de Espada a Cinta


Ausflugsdauer: Tagesausflug / 1-Wochen-Tripp
Eine wichtige Frage ist natürlich, wie lange man mindestens im Douro-Tal bleiben sollte. Ich bin der Meinung, dass man unbedingt 7 Tage Urlaubszeit einplanen muss, um die Faszination der Gegend vollends zu erfassen. Außerdem wenn man erstmal dort ist, will man in der Regel nicht so schnell heim, man kann sich einfach nicht satt sehen. Natürlich kann man sich auch erstmal bei einem Tagesausflug mit dem Douro-Tal vertraut machen. Hierzu kann man entweder von Porto aus Anreisen und am Abend zurückfahren oder besser zumindest eine Übernachtung einplanen und am nächsten Tag die Weiterreise antreten. Auch eine Rundreise durch ganz Portugal oder den Norden Portugals kann man wunderbar mit einem Kurzausflug ins Douro-Tal kombinieren.

1590990663Reisezeit | 1590990663Reisezeit


Anreise:
Da eine Anfahrt mit dem Auto bei ca. 2500 Kilometer einfache Strecke nur was für Menschen mit Flugangst ist, ist der beste Weg den etwas nördlich von Porto gelegene Stadtflughafen Sá Carneiro, dessen internationale Flughafenabkürzung OPO ist, anzusteuern. Zur Weitereise ins Douro-Tal bieten sich dann grundsätzlich, je nach persönlichen Vorlieben, drei Möglichkeiten an, welche alle ihre Vor- und Nachteile haben. Die einfachste und sicherlich flexibelste Möglichkeit ist das Anmieten eines PKWs. Die Preise und das Angebot der lokalen sowie international bekannten Anbieter hierfür direkt am Flughafen sind verbraucherfreundlich. Einen Kleinwagen für eine Woche, inklusive Vollkasko, bekommt man schon für ungefähr 160 Euro. Mit dem Auto kann man direkt vom Flughafen über die mautpflichtigen Autobahnen A4 nach Vila Real und von dort weiter über die A23 bis nach Regua fahren. Die Maut wird elektronisch abgerechnet. Ein entsprechendes Empfangsgerät sollte mit dem Fahrzeug angemietet werden. Die Fahrzeit bis Regua vom Flughafen beträgt ca. 90 Minuten. Ab Regua muss man dann für sein Endziel etwas mehr Zeit pro Kilometer einplanen. Die Straßen im Douro-Tal sind nicht mit deutschen Landstraßen vergleichbar. Bis auf wenige Ausnahmen sind sie eng, oftmals steil und sehr kurvenreich.
Neben der zeitlichen Flexibilität hat das Mietauto den entscheidenden Vorteil, dass man innerhalb der Region alle Ziele erreichen kann. Ohne eigenes Auto ist man nach Erreichen der Unterkunft oftmals immobil. Abgesehen von der flussnahen Bahnstrecke Porto–Regua–Pinhao–Tua–Pocinho ist ein öffentlicher Nahverkehr nicht existent. Taxen sind mittlerweile in Regua und Pinhao ohne Weiteres verfügbar, aber außerhalb dieser Zentren selten. Die Anreise mit der Bahn hat neben der nützlichen ökologischen Komponente seinen ganz eigenen Charme. Die landschaftlich sehr reizvolle Trasse verläuft im gesamten Douro-Gebiet, welches bereits kurz vor Regua anfängt (unmittelbar am Fluss) und einzigartige Ausblicke bietet. Manche Teilstücke des Douro-Tals sind mit dem PKW nur sehr umständlich erreichbar. Gerade auf der Strecke zwischen Pinhao und Pocinho ist die Bahn aufgrund ihrer direkten Verbindung deutlich schneller als ein vierräderiges Vehikel. Die Unterkünfte direkt in Peso da Regua und Pinhao sind mit der Bahn sehr gut zu erreichen. Alle anderen Quintas bieten für Übernachtungsgäste einen Transfer vom nächstgelegenen Bahnhof an. Der größte Nachteil der Bahn besteht darin, dass man sich nur flussnah gut bewegen kann. Ziele im Hinterland, wie zum Beispiel die beeindruckenden Aussichtspunkte oder sehenswerte Städte wie Lamego und das Coa-Tal, sind nicht bzw. umständlich erreichbar. Die Bahn bietet sich vor allem für all jene an, die nur zwei bis drei Tage im Douro-Tal bleiben, auf die Besichtigung von Weingütern und Wein fokussiert sind oder vor Ort die Ruhe und Erholung an ihrer gewählten Destination schätzen.

1590990663Boot2 | 1590990663Boot2


Eine Schiffsreise, die dritte Option, auf dem Douro ist ein einzigartiges Erlebnis. Ausgangspunkt hierfür ist der Hafen in Porto oder für Tagesfahrten die Häfen in Peso da Regua und Pinhao. Das Angebot reicht von Zwei-Stunden-Touren über mehrtägige Kreuzfahrten bis zur spanischen Grenze. All diese bieten den üblichen Komfort, ein Rundum-sorglos-Paket mit Übernachtung und Essen auf dem Schiff und viele einzigartige Ausblicke, da sich die Gegend sehr gut vom Fluss selber überblicken lässt. Ein fahrplanmäßiger Verkehr, der mehrmaliges Ein- und Aussteigen möglich machen würde, existiert allerdings nicht. Jedoch ist das Programm der Mehrtagesfahrten in der Regel so ausgelegt, dass mehrere Stopps und auch Besuche von Weingütern und Sehenswürdigkeiten inkludiert sind. Die Transfers von den jeweiligen Häfen werden durch die Redereien organisiert, die eigene Reisebusse im Einsatz haben.

Beste Reisezeit:
Während man einen Städtetrip nach Porto uneingeschränkt ganzjährig durchführen kann, gilt dies für inen Besuch im Douro-Tal nicht. Im Winter ist es im Douro-Tal empfindlich kalt und oft trüb, viele Restaurants und Quintas haben zumindest temporär geschlossen, die Weinberge sind kahl und die gesamte Gegend wirkt ein wenig verlassen. Kurzum, viele der einzigartigen Aspekte des Douro sind im Winter nur bedingt erlebbar. Daher ist ein touristischer Besuch des Douro-Tals vorwiegend in den Monaten April bis Oktober in Betracht zu ziehen.

1590990663Ausflugsdauer | 1590990663Ausflugsdauer

Das Frühjahr hat durchaus seine Reize. Die Temperaturen sind mild und die Blütezeit verwandelt den Douro in ein kontrastreiches Eldorado der Farben Grün, Blau, Weiß und Braun. Die Sommermonate Juni bis August eignen sich ebenfalls hervorragend für einen Besuch, allerdings sollte man drauf eingestellt sein, dass es sehr warm sein kann (Temperaturen bis zu 35 Grad sind keine Seltenheit), und man einige Outdooraktivitäten nur in den frühen Morgenstunden oder abends entspannt durchführen kann. Der zweifelsfrei beste Reisemonat ist der September. Dies ist die Erntezeit und die gesamte Gegend ist in Bewegung. Die Weinberge sind wunderschön anzusehen. An allen Hängen wird fleißig gepflückt und die prall gefüllten Pritschenwagen mit dem Traubengut fahren geschäftig durch die Gegend. Zusätzlich kann man die komplette Weinverarbeitung hautnah miterleben und viele Quintas bieten ihren Gästen sogar die Möglichkeit, selbst im Lagar die Trauben mit den Füßen stampfen – ein unvergessliches Erlebnis. Die angenehme Temperatur des Mostes und dessen weiche Beschaffenheit sind wie eine vitalisierende Massage für die Füße. Allerdings sollten Sie eine Übernachtung im September auch frühzeitig buchen, denn viele der Quartiere sind zur Erntezeit, im Gegensatz zu allen anderen Perioden, ausgebucht. Auch der Oktober bietet noch einige Vorzüge. In manchen Jahren zieht sich die Ernte bis zur Mitte des Monats, der beginnende Herbst taucht die Weinberge in eine ganz neue Farbenpracht und die Hektik des Septembers ist bereits verflogen, ohne dass das Douro-Tal bereits menschenleer ist.

Ich hoffe diese Tipps haben euch ein bißchen den Mund wässrig gemacht und eure Entscheidung das Douro-Tal zu besuchen positiv beeinflusst. Wenn ihr noch ein paar bewegte Bilder sehen wollt, dann empfehle ich noch meinen YouTube Kanal, auf dem es gleich mehrere Videos zum Douro-Tal, Pinhao oder auch Peso da Regua gibt.